Praxisbetrieb während Corona-Pandemie

Corona ändert die Häufigkeit von Neuerkrankungen und den Verlauf bereits bekannter chronischer Erkrankungen nicht.

Betroffene Menschen müssen mit ihrer chronischen Erkrankung (wie zum Beispiel Parkinson, MS, Epilepsie  usw.) doch länger zurechtkommen als – hoffentlich – das neuartige Coronavirus wütet. Lassen Sie keine richtungsweisenden und dann möglicherweise nicht mehr umkehrbaren Verschlechterungen zu. Sie können das nicht „aussitzen“. Warten Sie nicht, bis es zu spät ist, die erforderliche ärztliche Betreuung wieder aufzunehmen. 

Auch manche Vorsorgen oder medizinische Interventionen bei Schlaganfall („time is brain“) können „zu spät“ erfolgen. Suchen Sie Hilfe, wenn bedrohliche Beschwerden einsetzen. Setzen Sie sich nicht aus Angst vor Ansteckung einer Gefahr für Leib, Leben oder anhaltender Behinderung aus.  Verzögern bedeutet für Sie einen endgültigen Nachteil, für den Sie in ihrer restlichen Lebensspanne nicht wieder ausgeglichen werden.

Wir alle haben nun gelernt, mit der Corona-Bedrohung umzugehen und können diese neue Bedrohung zunehmend besser in unsere tägliche Arbeit integrieren.

Vielfach können wir helfen ohne Sie persönlich zu sehen – manchmal müssen wir aber doch „Hand anlegen“. Dann sorgen wir durch Termin- und Wartezeitmanagement für sichere Abstände in der Praxis und sichere Personenzahlen. Dann bitten wir Sie, eine Maske zu tragen und sich die Hände zu desinfizieren. Schließlich sollen auch Schutzscheiben und Belüftung für unser aller Sicherheit sorgen. Wirken Sie krank oder angeschlagen werden wir Ihre Körpertemperatur messen - und Sie ggf. nach Hause schicken.

Rezeptbestellungen: Bitte rufen Sie an, schicken Sie eine E-Mail oder benutzen Sie die online-Formulare dieser Website. Rezepte werden wie alle Bescheinigungen/Formulare vorzugsweise per Post verschickt, nach Möglichkeit keine Abholung in der Praxis. Bitte planen Sie Bearbeitungszeiten und Postlaufzeiten ein.

AU-Bescheinigungen: Sind auch wg. grippaler Infekte telefonisch nicht mehr möglich. Andere AU-Gründe erfordern einen Arzt-Patient-Kontakt persönlich oder (hoffentlich bald wieder nur) als Videosprechstunde.

AU-Verlängerungen: Erfordern nun wieder Praxisbesuch oder (hoffentlich bald wieder nur) Videosprechstunde.

Routinewiedervorstellungen: Gerne zunächst Telefon- oder Videosprechstunde.

Verschlechterungen /neue Probleme bei bekannten Patient*innen oder neue Patient*innen bzw. länger nicht hier gesehen mit neuem Problem: Gerne zunächst Telefon- oder Videosprechstunde. Bei ärztlich festgestelltem Bedarf selbstverständlich Termin für Praxisbesuch.

Von Hausarzt oder Facharzt z.B. zur technischen Diagnostik geschickt: Terminvergabe zum Praxisbesuch.

Komplexes Problem oder Sie sind sich nicht sicher: Vieles lässt sich am Telefon oder in einer Videosprechstunde vorab klären.

 


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