Fahrtauglichkeit

Fachneurologisch-verkehrsmedizinische Gutachten auf Anforderung der Führerscheinstellen

Das Führen eines Kraftfahrzeuges birgt Gefahren für den Fahrer aber v.a. auch für die Umwelt. Deshalb hat der Gesetzgeber das selbstständige Führen von Kraftfahrzeugen an Auflagen gebunden, die in der Fahrerlaubnisverordnung (FeV) niedergelegt sind. Die Umsetzung bzw. Kontrolle dieser FeV geschieht durch die Führerscheinstellen bzw. Fahrerlaubnisbehörden der Landratsämter. Die FeV listet in ihrer Anlage 4 Krankheiten und Gebrechen auf, die eine Fahrtauglichkeit ausschließen.
Wenn ein Fahrerlaubnisinhaber also auffällig wird (z.B. der Polizei oder auch anderen Behörden durch seltsames Verhalten ), muss die zuständige Führerscheinstelle tätig werden und äußert zunächst "Zweifel an der Fahrtauglichkeit". Der Fahrerlaubnisinhaber erhält i.d.R. Gelegenheit, die Zweifel an seiner Fahrtauglichkeit auszuräumen. Gelingt dies nicht oder nimmt er die Gelegenheit nicht war, wird seine Fahrerlaubnis eingezogen.
In aller Regel fordert die Führerscheinstelle ein fachärztliches Gutachten an und nennt ein medizinisches Fach, das sich aus der Art der Auffälligkeit ergibt, die zum Eignungszweifel geführt hat. Gleiches gilt für einen Fahrerlaubnisbewerber (Sie wollen den Führerschein machen), bei dem eine Erkrankung aus Anlage 4 FeV besteht. Ein derartiges Gutachten muss von einem "verkehrsmedizinisch qualifiziertem" Facharzt erstellt werden. Die Führerscheinstelle fügt ihrem Bescheid meist eine Liste mit geeigneten Ärzten bei.

Dr. W. Klein ist verkehrsmedizinisch qualifizierter Neurologe und führt diese Begutachtungen durch.
Bitte beachten Sie aber, dass die Begutachtung und alle ärztlichen Leistungen in diesem Zusammenhang nicht zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen erbracht werden, Ihnen also vollständig selbst in Rechnung gestellt werden. Dr. Klein benötigt eine persönliche oder telefonische Kontaktaufnahme und auch Einsichtnahme in der Bescheid der Führerscheinstelle (der die Gutachtensfragen enthält) - bevor er einen Gutachtensauftrag annehmen kann.


Verkehrsmedizinische Beratung zur Abschätzung der Fahrtauglichkeit bei Erkrankungen

Bei vielen Erkrankungen ist fehlende Fahrtauglichkeit offensichtlich (sie haben sich das rechte Bein gebrochen) und bereits Ihr gesunder Menschenverstand sagt Ihnen, dass Sie kein Kfz führen können. Bei manchen Erkrankungen (z.B. nach einem Schlaganfall, bei der fortgeschrittenen Parkinson-Erkrankung, bei einer Demenz) sind Sie selbst oder Ihre Umgebung unsicher, ob Fahrtauglichkeit besteht bzw. ab wann wieder Fahrtauglichkeit anzunehmen ist. Manchmal habe Sie auch im Krankenhaus oder während der Reha-Behandlung erfahren, dass Sie nicht fahrtauglich sind und Ihre Fahrtauglichkeit nach Entlassung durch eine Nachuntersuchung abschätzen lassen sollen. In diesen Fällen erfährt die Führerscheinstelle nichts von Ihren gesundheitlichen Problemen,  es ergeht also kein Bescheid. Sie sind aber dennoch verpflichtet, den ärztlichen Ratschlägen zu folgen bzw. im Zweifel nicht selbst zu fahren. Setzen Sie sich darüber hinweg handeln Sie (grob) fahrlässig, es drohen nicht nur Sanktionen wie Geldbuße/Flensburgpunkte, es können auch Schwierigkeiten mit Ihrer Kfz-Haftpflichtversicherung entstehen. In diesen Fällen ist eine Untersuchung zur Abschätzung der Fahrtauglichkeit mit anschließender Beratung sehr sinnvoll und kann viele Probleme ersparen.
Dr. Klein bietet diese Untersuchung und Beratung als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) an - bitte fragen Sie danach
FUVIFEB09
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NeuroPsychE

Nervenheilkunde in Ebersberg